Wildwechsel

Verkehrsunfälle mit Wildtieren


Bildquelle: Pixabay

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Nach Angaben des Deutschen Jagdverbands starben letztes Jahr knapp 212.800 Rehe, Wildschweine und Hirsche auf deutschen Straßen. Andere Wildtierunfälle, zum Beispiel mit Füchsen und Hasen, sind hier noch nicht berücksichtigt. Autofahrer können allerdings ihr Wildunfallrisiko minimieren.

Zwar ereignen sich die meisten Wildunfälle in den Morgen- und Abendstunden, konkret zwischen 5 und 8 Uhr und zwischen 17 Uhr und Mitternacht. Doch auch nachts ist das Risiko groß, denn angesichts der geringen Verkehrsdichte in dieser Zeit kommt es dennoch zu vielen Wildunfällen. In den Monaten Mai, Oktober und November ist es besonders gefährlich.

Daher rät die Polizei in bewaldeten Gebieten besonders langsam zu fahren. Wenn Tiere auf der Straße sind, sollte man abbremsen, hupen und abblenden und natürlich nicht vergessen, wo ein Tier ist sind andere zumeist nicht weit weg.

Besteht das Risiko, den Gegenverkehr zu gefährden, von der Straße abzukommen oder gegen einen Baum zu prallen, sollten Verkehrsteilnehmer auf keinen Fall versuchen, dem Wild auszuweichen. Die Folgen eines Ausweichmanövers sind in aller Regel schlimmer als die direkte Kollision mit dem Tier.

Konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden, sollte zuerst die Warnblinkanlage angeschaltet und das Fahrzeug am Straßenrand abgestellt werden. Bevor die Unfallstelle dann mit dem Warndreieck abgesichert wird, muss die Warnweste angezogen werden, damit man von anderen Verkehrsteilnehmern früher wahrgenommen wird. Die Polizei ist umgehend zu verständigen, selbst wenn das Tier nur verletzt wurde und geflüchtet ist. Die Polizei benachrichtigt auch in diesem Fall den für diese Region zuständigen Jagdaufseher, der dann das verletzte Tier sucht. Außerdem empfiehlt es sich, für eine problemlose und schnelle Schadenregulierung Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Auto zu machen.

Fahren Sie vorsichtig!

ACHTUNG Winterreifen

Winterreifen


 

bildquelle: pixabay

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Der Gedanke an Winterreifen mag angesichts des relativ milden Wetters im September und Oktober vielen noch nicht gekommen sein. Doch wer sich an die gängige Empfehlung "Von O bis O" halten und von Oktober bis Ostern mit Winterreifen fahren will, sollte schnell wechseln.

 

Doch auf was sollte man beim Fahren im Winter achten?

 

  1. Grundsätzlich gilt für Winterreifen eine minimale Profiltiefe von 1,6 mm, allerdings nimmt schon vorher die Leistung vieler Produkte ab

  2. Pflicht zu Winterreifen gibt es nur für diejenigen, die bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte auf der Fahrbahn unterwegs sind. Das heißt Winterwetter = Winterreifen

  3. Für den Winter geeignet sind Reifen, die mit M+S (Matsch und Schnee) gekennzeichnet sind

  4. Nach sechs Jahren sollten Winterreifen ausgetauscht werden, da das Gummi im Laufe der Zeit hart wird

  5. Für das Fahren mit den falschen Reifen gibt es ein Bußgeld und einen Punkt

 

Kommen Sie gut durch den Winter!

 

HITZESCHLAG

Hitzeschlag – Sport bei Hitze

Bildquelle: Pixabay

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Gerade jetzt bei den heißen Temperaturen sollte man sich gut vor einem Hitzeschlag schützen. Denn es kann schnell zu Schwindel, Übelkeit oder gar zur Bewusstlosigkeit kommen. Aber wie kommt es eigentlich zu einem Hitzeschlag? Ein Hitzeschlag entsteht wenn der Körper zu lange hohen Temperaturen ausgesetzt ist oder bei Hitze übermäßig belastet wird. Hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Umgebungstemperaturen beschleunigen den Prozess des Aufheizens. Sollten Sie erste Symptome eines Hitzschlags bemerken, wie Schwindel, Übelkeit oder gar durch die bereits fehlende Schweißproduktion trockene, gerötete Haut, gilt es schnell zu Handeln und den Körper auf keinen Fall weiter der Hitze auszusetzen. Denn im schlimmsten Fall kann es zu einem Zusammenbruch der Herz-Kreislauf-Funktion kommen und der Körper wird nicht mehr mit genügend Blut und Sauerstoff versorgt. Aber um das alles zu verhindern und gut durch den Sommer zu kommen haben wir folgende Tipps für Sie:

  • Meiden Sie starke körperliche Anstrengung bei direkter Sonneneinstrahlung
  • Tragen Sie luftdurchlässige Kleidung um einen Hitzestau zu vermeiden
  • Verzichten Sie bei hohen Temperaturen auf Alkohol, denn dieser erweitert die Blutgefäße zusätzlich
  • Und vergessen Sie nicht, viel trinken ist wichtig

Und in diesem Sinn wünschen wir euch noch einen wunderschönen Sommer 2018!

 

E-BIKE VS. PEDELEC

E-Bike und Pedelec

Bildquelle: Pixabay

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Wussten Sie, dass während die meisten von einem E-Bike reden, eigentlich ein Pedelec meinen? Pedelecs bieten  nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Man kann selbst entscheiden, ob und durch wie viel Motor unterstützt werden soll. Die Pedelecs gelten als Fahrräder, wenn die Pedalunterstützung bis zu 25 Kilometer pro Stunde erfolgt. Zudem sind sie nicht zulassungspflichtig. Ein E-Bike hingegen, fährt auf Knopfdruck, ohne Pedalunterstützung. Dieses System ist mit einem Mofakennzeichen  ab sechs Kilometer pro Stunde zulassungspflichtig und wird daher eher selten angeboten.

 

Vorteile des Pedelecs im Gegensatz zum E-Bike:

  • Es gibt kein Mindestalter für die Nutzung.
  • Ein Führerschein ist nicht nötig.
  • Es muss kein Versicherungsschutz (Haftpflicht) abgeschlossen werden.
  • Radwegbenutzung ist möglich.
  • Transport von Kindern in Anhängern ist erlaubt.
  • Transport von Kindern bis zu sieben Jahren in geeigneten Kindersitzen ist gestattet.
  • Ein Dynamo ist nicht nötig, die Beleuchtung kann durch die zentrale (wiederaufladbare) Batterie gespeist werden.
  • Es besteht keine Helmpflicht, ist aber ratsam